In der Kirche des Ortes lagen auch zwei lange abgehackte Hände. Flüsternd erzählten sich die Damshäger, dass es die Hände von zwei Meineidigen seien, die nach dem Tode der beiden aus den Gräbern wuchsen und nicht früher zu wachsen aufhören, bis man sie abschnitt und in die Kirche brachte. Keiner nahm sie dort weg, denn es hieß, die Verstorbenen würden diesen Waghalsigen so lange quälen, bis er sie wieder zurück brächte. Später wurden sie eingemauert.

In einem Bändchen „Sagen aus dem Kreise Grevesmühlen“ trug Herr Oswald – Direktor des Päd. Kreiskabinett Grevesmühlen 1957 viele kleine Sagen auch aus der Gemeinde Damshagen zusammen.

Weitere Quelle:
"In einer Nische der Kirchenwand, nahe der Nordost-Ecke des Altars, befinden sich 2 rechte Hände, die jedenfalls Erschlagenen abgenommen sind im Gerichtsverfahren, wie es vor ein paar Jahrhunderten üblich war.“ (Buch des Herkommens… S. 53) Ausführlicher wird davon hier erzählt: "Zu diesem allen vgl. meine Chronik der Gemeinde Damshagen 37ff und Mecklenburg, Zeitschrift des Heimatbundes Meckl., Jahrgang 19 13 S.15ff und Jahrgang 1912 S.86 (betreffend die Totenhände)." Da lohnt es sicher, in dem Heft: „Der Damshäger Bach“ nachzusehen, es ist im Pfarramt für 10,00 € erhältlich.